Passwort-Sicherheit 2026: Best Practices
Auch wenn Passkeys und biometrische Verfahren zunehmen, sind Passwörter nach wie vor der zentrale Authentifizierungsmechanismus bei den meisten Diensten. Deshalb müssen Passwort-Richtlinien anhand aktueller Bedrohungsmodelle neu bewertet werden — nicht auf Basis veralteter Gewohnheiten.
Länge ist wichtiger als erzwungene Komplexität
Moderne NIST-Richtlinien priorisieren ausreichende Länge gegenüber willkürlichen Sonderzeichen-Regeln. Eine lange Passphrase ist oft stärker als ein kurzes, komplexes Passwort.
Verwenden Sie einen Passwort-Manager
Eindeutige Passwörter für jeden Dienst im Gedächtnis zu behalten ist unrealistisch. Ein Manager generiert zufällige Passwörter und speichert sie sicher, womit die Wiederverwendung als größte Schwachstelle eliminiert wird.
Aktivieren Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung
Selbst starke Passwörter können durch Phishing und Datenlecks kompromittiert werden. 2FA ist die zweite Verteidigungslinie, wenn ein Passwort bekannt wird.
Empfohlene Checkliste
- 16 Zeichen oder mehr für wichtige Konten
- Eindeutiges Passwort pro Dienst
- Zufällige Generierung verwenden
- Sicher im Manager speichern
- Bei Kompromittierung sofort ersetzen